Anwendung zur Fotogrammetrie im Brenner Basistunnel gewinnt Allied Visions Casestudy-Wettbewerb

Projekt der Montanuniversität Leoben überzeugt

Pictures with courtesy of Montanuniversität Leoben

GigE Vision Kamera Prosilica GT2000

Der Ende 2016 von Allied Vision weltweit ausgerufene Casestudy-Wettbewerb ist beendet. Im Dezember wurde unter allen eingesandten Anwendungs-beispielen der Gewinner ermittelt. Die Montanuniversität Leoben in Österreich gewinnt mit einem Projekt des Lehrstuhls für Subsurface Engineering und der Unternehmens Geodata GmbH (A-8700 Leoben). Dabei handelt es sich um die Entwicklung eines Kamerasystems für Tunnelvortriebsmaschinen bei Tunnelbauprojekten, das zurzeit beim Bau des Brenner Basistunnels zum Einsatz kommt. Realisiert wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Allied Vision Distributionspartner und Bildverarbeitungsexperten Stemmer Imaging in Puchheim, Deutschland. Stellvertretend für das gesamte Team nahm Dipl.-Ing. Robert Wenighofer vom Lehrstuhl der Montanuniversität die Glückwünsche und die Auszeichnung von Allied Vision entgegen.

Zahlreiche internationale Kunden aus unterschiedlichsten Branchen folgten dem Aufruf von Allied Vision und nahmen die Gelegenheit wahr, sich mit ihrer Anwendung zu bewerben. Vorausetzung für die Teilnahme war, dass Kameras von Allied Vision wichtiger Bestandteil der beschriebenen Lösung sind. Neben Aktualität und Einzigartigkeit wurden die eingereichten Anwendungsbeispiele danach bewertet, wie maßgeblich die Kameras von Allied Vision zum Erfolg des Projektes bzw. zur Erreichung dessen Zieles beitragen.

Prosilica GT2000 wichtiger Bestandteil der Lösung
Nach Beurteilung aller Kriterien stand der Lehrstuhl für Subsurface Engineering der Montanuniversität in Leoben fest. Dort hat ein Team rund um Robert Wenighofer ein Kamerasystem einwickelt, bei dem Allied Visions GigE-Vision-Kamera Prosilica GT2000 mit einem 2,2 Megapixel CMOS-Sensor zum Einsatz kommt.  Die Kamera ist robust und eignet sich für den Einsatz unter extremen Umgebungsbedingungen.

Mithilfe der Kamera im Bohrkopf der Tunnelvortriebsmaschine werden an der Ortsbrust aus eindeutig definierten Winkeln Aufnahmen erzeugt. Auf deren Basis wird nach fotogrammetrischen Verfahren ein 3D-Bild rekonstruiert, das zur Analyse der Beschaffenheit des Gesteins dient. Mineralischer Bestand, Raumlage von Schichtungen oder Tiefe von Ausbrüchen können somit bestimmt werden. Diese wertvollen Informationen lassen eine Beurteilung der Statik und eine Überprüfung der Korrektheit des angenommenen geologischen Modells zu und sichern die störungsfreie Fortsetzung der Tunnelbohrung.