Neue Goldeye: Industrielles Design, wissenschaftliche Präzision

Die neue Goldeye Infrarotkamera von Allied Vision Technologies liefert hervorragende Infrarotbilder bei voller Industrietauglichkeit – eine neue Referenz für anspruchsvolle Bildverarbeitungsanwendungen.

Die neue Generation von Allied Vision Technologies‘ Goldeye Infrarotkameraserie ist ab sofort verfügbar. Die neue Goldeye ist eine hundertprozentige Neuentwicklung und setzt neue Maßstäbe im SWIR-Kamera Segment.

Kurzwellen-Infrarotempfindlichkeit mit InGaAs Sensor
Wie das Vorgängermodell ist die neue Goldeye eine Infrarotkamera für den sogenannten SWIR-Spektralbereich (Short-Wave Infrared/Kurzwellen-Infrarot). Dank ihres InGaAs-Sensors ist sie bei Infrarotstrahlungen zwischen 900 und 1.700 nm empfindlich. Somit eignet sie sich für anspruchsvolle Bildverarbeitungsanwendungen außerhalb des sichtbaren Spektrums im industriellen und wissenschaftlichen Umfeld – wie etwa in der Qualitätssicherung in der Photovoltaik- und Halbleiterindustrie, als auch im Bereich der Spektroskopie.

Die Goldeye verfügt über eine aktive Kühlung mit eingebautem Peltier-Modul (Thermo-Electric Cooling). Die Kühlung des Sensors um bis zu 30K sorgt für eine Reduktion des Dunkelstroms und rauscharme Bilder. Ausgeklügelte Bildoptimierungsalgorithmen zur Korrektur von Defektpixeln und InGaAs-typischen Inhomogenität sorgen für eine überragende Bildqualität. Mit weiteren Funktionen wie Belichtungszeitsteuerung, analogem und digitalen Gain sowie Look-up Tables zur Kontrasterhöhung kann der Benutzer die Bildqualität seinen Bedürfnissen weiter anpassen.

Kompakte Bauform und volle Industrietauglichkeit
Infrarotkameras werden oft primär für wissenschaftliche Anwendungen konzipiert und sind nicht immer für den industriellen Einsatz optimal geeignet. Als Kameraspezialist für die industrielle Bildverarbeitung hat Allied Vision Technologies dafür gesorgt, dass die neue Goldeye voll industrietauglich ist.
So ist die Sensorkühlung vollständig im Gehäuse integriert und kommt ohne Lüfter aus. Dadurch ist die neue Goldeye extrem kompakt in ihren Abmessungen: mit 55 x 55 x 78 mm ist sie die kleinste SWIR-Kamera mit Gigabit Ethernet Interface. Die Schnittstelle folgt dem industriellen GigE Vision Standard und unterstützt Power over Ethernet: Ein Kabel reicht somit aus, um die Bilddaten über bis zu 100m zu übertragen und die Kamera mit Strom zu versorgen.

Die neue Goldeye kann unter erschwerten Bedingungen betrieben werden.  Der Betriebstemperaturbereich des Gehäuses  reicht von -20°C bis +50°C. Das robuste Metallgehäuse ist darüber hinaus bis auf die Rückseite an allen Seiten mit Befestigungsgewinden ausgestattet, um den Einbau in Systeme zu erleichtern. Umfassende I/O Kontrollmöglichkeiten zum Triggern des Bildeinzugs und zum Synchronisieren der Kamera mit externen Geräten vereinfachen ebenfalls die Systemintegration(2 Inputs und 3 Outputs, plus RS232 Schnittstelle).

Die Flexibilität der neuen Goldeye wird untermauert durch ihre modulare Bauweise: die Kamera ist mit C-Mount, F-Mount und M42-Mount verfügbar. Allied Vision Technologies‘ Experten beraten gerne bei der Objektivwahl.

Weitere Modelle geplant
Zur Markteinführung wird die neue Goldeye mit einem hochempfindlichen VGA InGaAs-Sensor mit bis zu 14 Bit Bildtiefe angeboten (Auflösung 636 x 508  bei einer Pixelgröße von 25 µm²). Die Goldeye G-032 SWIR TEC1 liefert bis zu 100 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung. Weitere Sensoren und Modellvarianten werden die Produktpalette in den kommenden Monaten ergänzen.