Allied Vision startet Alvium-Serienfertigung in Stadtroda

Hochautomatisierte Produktionsanlage für Alvium feierlich eingeweiht

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow schneidet das rote Band durch und eröffnet die neue Produktion.

Im Inneren der Alvium-Fertigungslinie

Geschäftsführer Andreas Gerk (links) und Erik Busse (Global Manufacturing Engineer, rechts) überreichen Ministerpräsident Ramelow die erste Alvium Kamera aus der Serienproduktion.

Der Kamerahersteller Allied Vision hat für die Serienfertigung seiner revolutionären Alvium-Kameraserie am Firmenhauptsitz in Stadtroda eine neue hochautomatisierte Produktionsanlage installiert. Am 21. Juni 2019 wurde die Produktionsanlage im Kreise von lokalen Politikern, Medien, Lieferanten und Geschäftspartnern feierlich eingeweiht.

 

Innovative Produktion für ein innovatives Produkt

Mit der revolutionären Alvium-Kameraserie hat Allied Vision eine bahnbrechende Innovation für die Zukunft der Bildverarbeitung geschaffen. Dafür hat das Unternehmen nicht nur die ALVIUM® Technologie entwickelt, einen proprietärer ASIC (Application specific integrated circuit) mit integriertem Bildsignalprozessor (ISP) und einer umfassenden Bildverarbeitungsbibliothek (IPL). Es wurde auch viel Zeit, Energie und Geld investiert, um für die Produktion der neuen Kameraserie eine automatisierte Hightech-Produktionsanlage zu bauen.

Die neue Fertigungslinie wurde speziell für die Anforderungen an das Herstellungsverfahren der Kameraserie konstruiert und in Deutschland produziert. In einer automatisierten, verschlossenen Reinraumanlage werden die benötigten Einzelteile wie Elektronik, optische Filter und Gehäuse automatisch zusammengesetzt. Jedes Bauteil wird mit einem patentierten Verfahren vor dem Zusammenbau der Kamera automatisch gereinigt. Verschiedenste Konstellationen an Objektivfassungen (C-Mount, CS-Mount oder S/M12-Mount) und Gehäusevarianten (Bare Board, offenes oder geschlossenes Gehäuse) können auf der Anlage produziert werden.

Alle Prozesse entsprechen dabei den Qualitätsanforderungen für Reinräume (Klasse ISO 6 und 8) und sind nach den Vorschriften für Qualitätsmanagement nach ISO 9001 und ISO 13485 für Medizintechnik TÜV-zertifiziert. Der gesamte Prozess wird von einem Bildverarbeitungssystem, ausgestattet mit Kameras von Allied Vision, überwacht.

 

Hohe Qualität zu angemessenem Preis

Ein besonderes Qualitätskriterium für industrielle Kameras ist die automatisierte Sensorausrichtung, die für gestochen scharfe und verzerrungsfreie Bilder sorgt. Die innovative Montagetechnik, die in der Anlage angewandt wird, garantiert eine präzise Ausrichtung des Sensors und macht die Alvium-Kameras besonders zuverlässig und schnell einsetzbar, ohne zusätzliche Ausrichtung. Diese optische Präzision wird am Ende der Produktion bei jeder fertigen Kamera nachgemessen und die Ergebnisse an die Maschine zurückgemeldet, sodass sie sich kontinuierlich verbessern kann. Eine kurze Taktzeit ermöglicht die Fertigung einer hohen Kamerastückzahl zu einem wettbewerbsfähigen Verkaufspreis.

Gerd Völpel, Chief Operations Officer von Allied Vision, freut sich über Inbetriebnahme der neuen Anlage: „Die neue Alvium-Fertigungslinie setzt neue Maßstäbe in Qualität und Effizienz in der industriellen Bildverarbeitung. Dank dieser vollautomatisierten Anlage sind wir in der Lage, unseren Kunden hochinnovative Kameramodule zum unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis zu bieten – und das mit höchster Qualität „Made in Germany“.“